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Es geht voran!

Große Begeisterung auf der Baustelle in der Grindelallee 117: Das Team von APP-Architekten führt die Lehrkräfte des SFZ Hamburg durch "ihre" Räumlichkeiten.

Dort, wo momentan noch Möbel aufgebaut, Leitungen verlegt und Wände gestrichen werden, kann das Betreuerteam ab Mitte April den Betrieb des Schülerforschungszentrums Hamburg vorbereiten. Mit dem Startschuss am 21.06.2017 haben Jugendliche aus ganz Hamburg dann neue, fantastische Möglichkeiten, ihren Interessen im MINT-Bereich nachzugehen. Auf über 500qm Fläche im Erdgeschoss und etwa 100qm im Keller stehen verschiedene Räume und Labore für Forschungsprojekte mit unterschiedlichsten Anforderungen zur Verfügung .

Die etwa 100 Schülerinnen und Schüler, die schon jetzt in den elf Schülerforschungs-AGs mit dabei sind, können sich zum Beispiel auf ein topmodernes S1-Labor mit insgesamt 24 Arbeitsplätzen und zwei Abzügen freuen. Für Arbeiten mit Holz und anderen Materialien ist der Werkraum vorgesehen, wo an hochwertigen Werkbänken nach Lust und Laune gebastelt und konstruiert werden kann. Der über 100qm große Forschungsraum schließlich bietet 48 Plätze für Forschungsprojekte aller Art. An speziell konstruierten Tischen könne hier Experimente und Tüfteleien realisiert werden, bei denen der Fantasie der jungen Forscherinnen und Forscher (fast) keine Grenzen gesetzt sind. Für Forschungsfragen, die besser ohne störendes Licht beantwortet werden können, ist die Dunkelkammer der richtige Ort.

Darüber hinaus entsteht im SFZ Hamburg eine Werkstatt, die mit verschiedenen Geräten und Maschinen wie z.B. Bohrmaschine, Fräse, 3D-Drucker und ähnlichem ausgestattet ist. Wer ein stilles Plätzchen zum Recherchieren oder Nachdenken sucht, ist in der Handbibliothek richtig aufgehoben.

Klar ist, dass neben der Forschungsarbeit auch der Austausch untereinander, das Kennenlernen und das Schließen von Freundschaften im Vordergrund stehen soll. Dies kann zwischendurch im großzügigen Foyer mit Pantry oder bei Veranstaltungen im benachbarten Seminarraum stattfinden.

Ein weiterer Pluspunkt der Räume ist, dass in allen Forschungsbereichen barrierefreie Arbeitsplätze entstehen. So gibt es zum Beispiel im S1-Labor einen unterfahrbahren Abzug und Workbenches in verschiedenen Höhen.

Jetzt dauert es nicht mehr lange, bis die die letzten Kabel in der Decke verschwunden, die Türen eingebaut und die Wände gestrichen sind. Dann kann es im SFZ Hamburg endlich losgehen!