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Volles Haus zur Nacht des Wissens

Großer Andrang zur Nacht des Wissens am 4. November: Über 750 kleine und große Besucher kamen ins Schülerforschungszentrum Hamburg, um sich über das Angebot zu informieren, einen spannenden Vortrag zu hören oder eines der vielen Mitmachexperimente auszuprobieren.

Als es am Samstag um 17 Uhr losging, warteten die ersten Familien mit Kindern bereits vor der Tür. „Wir wollen die Flammen ausprobieren!“ – mit diesen Worten stürmten zahlreiche Nachwuchsforscherinnen und –forscher ins Chemielabor, wo Chemielehrerin Christa Begemann im Wechsel die Mitmachaktionen „Farben des Feuers“ und „Tinte, Blut und Höhlenmalerei“ anbot. Nachdem die Kinder zunächst die Flammenfärbung bei der Verbrennung verschiedener Stoffe untersuchten, konnten sie im Anschluss noch eine eigene Tinte herstellen und sogar eine Probe davon mit nach Hause nehmen.

Weitere Mitmachaktionen gab es im benachbarten Forschungsraum. Hier standen Mikroskope zur Verfügung, mit denen Kleinstlebewesen untersucht und bestimmt werden konnten. Für erfolgreiches Mikroskopieren gab es einen kleinen Blumentopf zu gewinnen, der mit dem Saatgut einer geheimnisvollen Pflanze bepflanzt zur weiteren Untersuchung mitgenommen werden konnte. Besonders beliebt bei den jüngeren Gästen war das „Eis aus der Kältemischung“. Unter Anleitung von Physiklehrer Ole Koch wurden Fruchtsäfte in Reagenzgläsern zu kleinen Leckereien verarbeitet – eine kleine Portion Grundwissen im Fach Physik gab es gratis dazu!

Zudem konnten die Gäste einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte am SFZ Hamburg erhalten. Im Werkraum stellten Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Arbeit vor oder nutzten die wenigen ruhigeren Momente, um weiter an ihren Projekten zu forschen. Zudem waren zwei Hamburger Landessieger des Wettbewerbs Jugend forscht zu Gast: Henrike Lehmann und Lasse Keim informierten die Besucher über ihre Arbeiten. Die beiden Nachwuchsforscher waren sich einig: „Es ist fast ein bisschen schade, dass wir nicht mehr zur Schule gehen – im Schülerforschungszentrum hätten wir gerne weiter geforscht!“.

Im Seminarraum fanden diverse Vorträge statt, in denen die Gäste z. B. geologische Ausflüge vom Eiszeitalter zur Ostsee unternehmen oder physikalische Betrachtungen zur Farbe Pink anstellen konnten. Im Foyer wurde gegessen, geredet, sich informiert, mit den Heliumballons gespielt oder auf einer alten Schreibmaschine das Gästebuch beschrieben. Die letzten Gäste haben das Schülerforschungszentrum dann kurz vor Mitternacht verlassen und ein zufrieden-erschöpftes Team in die Nacht des Schlafes entlassen.