Jugend forscht und Schüler experimentieren 2020

MINT-Wettbewerbe Jugend forscht und Schüler experimentieren

36 Schülerinnen und Schüler aus dem SFZ Hamburg erfolgreich qualifiziert

Schülerinnen und Schüler, die in ihrer schulfreien Zeit am SFZ Hamburg forschen, haben sich wieder erfolgreich für den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ und in dessen Juniorensparte „Schüler experimentieren“ qualifiziert: Alle 36 haben sich durch besondere Leistungen und Begabungen in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgezeichnet.

„Jede und jeder einzelne Nachwuchsforscher hat in diesem Schuljahr Großartiges geleistet“, sagt Dr. Janine Radtke, Geschäftsführerin des SFZ Hamburg. Aus sieben verschiedenen MINT-Fachgebieten – Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik und Informatik, Physik, Technik – konnten insgesamt 36 Nachwuchstalente für die Teilnahme mit ihren Projekten an den Wettbewerben „Jugend forscht“ (19 Projekte) und „Schüler experimentieren“ (7 Projekte) begeistert werden.

Die Erfolge:

Jugend forscht

  • - Sechs Sonderpreise wurden vergeben
  • - Sechs Projekte haben einen 3. Platz erreicht
  • - Vier Projekte bekamen einen 2. Preis
  • - Acht Projekte haben mit einem 1. Preis die Zulassung für den Landeswettbewerb erreicht. Darunter ein Projekt aus der Kategorie „Schüler experimentieren“, welches von „Jugend forscht“ hochgestuft wurde, damit es weiterkommt!

Schüler experimentieren

  • - Vier Projekte wurden mit einem Sonderpreis ausgezeichnet
  • - Es gab drei 2. Preise
  • - Dreimal einen ersten Platz

Wer genau wissen will, welche SFZ*ler mit welchen Projekten und mit welcher Platzierung dieses Jahr bei „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ angetreten sind, kann der Sache in dieser Übersicht auf den Grund gehen.

Danke, Wolfgang Fraedrich!

Ein paar Talente möchten wir Euch dennoch vorstellen:

Phillipp R. (Forscher Fachgebiet Arbeitswelt), 8. Klasse Hansa-Gymnasium Bergedorf, schafft den richtigen Rhythmus von 120 Druckbewegungen pro Minute bei der Herzdruckmassage: Er entwickelt das medizinischen Hilfsmittel ReBeat, das den Takt exakt vorgibt.

Franziska P. (Klasse 12) von der Sophie-Barat-Schule forscht seit Sommer 2018 im Fachgebiet Biologie an einem schadstofffreien Nährboden. Nährböden sind ständige Begleiter in Forschung und Wirtschaft: Was viele nicht wissen, manche enthalten gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe. Zum Schutz der Gesundheit als auch der Umwelt ist die Arbeit an diesem Projekt von großer Relevanz und verdient es weiter erforscht zu werden.

Marie E., Abiturientin vom Gymnasium Heidberg, folgt im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften der Spur von extremophilen Mikroorganismen in den heißen Quellen Islands und konnte 2019 mit ihrem Projekt bis dato unbekannte Bakterien nachweisen. Für Forschung und Industrie haben temperaturstabile Enzyme aus Bakterien eine große Bedeutung. Sie könnten neue Möglichkeiten bei Prozessen mit hoher Temperatur bieten, denn die meisten Enzyme sind bei Temperaturen über 45 °C nicht mehr aktiv. Sie hat ihr Projekt nun weiterentwickelt und wollte dieses Jahr ein letztes Mal bei „Jugend forscht“ antreten, da sie inzwischen an der Universität Hambugr Molecular Life Sciences im 1. Semester studiert. Glückwunsch an Marie!

 

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden in diesem Jahr nicht nur die Landeswettbewerbe, sondern auch der Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ abgesagt. Für alle Forscherinnen und Forscher vom SFZ Hamburg, die sich bereits für den Landeswettbewerb qualifiziert haben, ist ein Start im nächsten Jahr mit den aktuellen Projekten problemlos möglich.

Bleibt neugierig!