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54. Landeswettbewerb Jugend forscht: Zehn Projekte aus dem SFZ Hamburg

Foto © Jugend forscht Regionalwettbewerb Hamburg Volkspark Feb. 2019

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Zehn Hamburger Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Freizeit am SFZ Hamburg forschen, haben sich erfolgreich für den Landeswettbewerb Jugend forscht qualifiziert. Am 28. März ist es soweit: Alle erstplatzierten Preisträgerinnen und Preisträger der Regionalwettbewerbe nehmen mit ihren Arbeiten am renommierten Nachwuchsforscherwettbewerb teil. Dieser zeichnet besondere Leistungen und Begabungen in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aus. Die Jungforscher werden ihre Projekte aus sieben verschiedenen Fachbereichen (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik) auf dem Airbus-Gelände in Hamburg präsentieren. Die Preisverleihung findet am 2. Wettbewerbstag, dem 29. März statt.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Experimentieren ist sehr groß. Sie forschen in ihrer Freizeit und suchen Antworten auf selbstgestellte Fragen. Im SFZ Hamburg finden sie den Ort, an dem sie professionell unterstützt werden. Hier gibt es die Rahmenbedingungen und Ausstattung, um in Ruhe Lösungen finden zu können. Erfahrene Ratgeber stehen den Schülerinnen und Schülern jederzeit zur Seite.

Die Schülerinnen und Schüler aus dem SFZ Hamburg sind in fünf Fachgebieten – Biologie, Chemie, Technik, Physik und Geo- und Raumwissenschaften – beim Landeswettbewerb vertreten.

Und das sind die Forscher des Fachgebietes Chemie: Bela König (8. Klasse, Altonaer Gymnasium Allee) erhielt bereits 2018 eine Auszeichnung im Hamburger Rathaus für herausragende Leistungen. Die Frage, wie Flecken und Gerüche ohne Chemie mit natürlichen Essenzen wie Essiglösung oder Kastaniensud entfernt werden können, treibt ihn an. Sein Projekt heißt „Biofleckweg“. Johannes Römelt (Gymnasium Othmarschen) tritt mit einem Schnelltest zum Nachweis von Giftpflanzen „Gift im Heu“ an. Soma Miwa (Matthias-Claudius-Gymnasium) hat sich mit der Fragestellung beschäftigt: „Wie erstelle ich eine wärmeisolierende Tasse?“. Aaron Große Enkings (Stadtteilschule Bergedorf) Projekt heißt „Helium als Schutz vor einer Knallgasexplosion“.

Die Nachwuchsforscher aus dem Bereich Technik: Der dreizehnjährige Kilian Keen (Gymnasium Rissen) hat einen Apparat entwickelt, der mündliche Noten gerechter machen soll. „Meldich“ heißt die technische Neuerung für Lehrer und Lehrerinnen, die ihnen hilft zu erkennen, wie oft welche Schüler schon drangenommen wurden. Abbashan Karasahin (Otto-Hahn-Schule) hat ein Sicherheitssystem entwickelt. Marten Gralla (Helene-Lange-Gymnasium) hat eine multifunktionale Werkzeugmaschine, in Fachkreisen auch CNC-Maschine genannt, konstruiert und entwickelt. Mit ihr lassen sich Werkstücke herstellen.

In der Kategorie Physik hat sich Aruna Sherma (11. Klasse Stadtteilschule Walddörfer) mit der Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des magnetischen Verhaltens von amorphen Strukturen als Grundlage zur Entwicklung eines Gadoliniumfreien Kontrastmittels auseinandergesetzt.

Lucas Stöwesand (7. Klasse) von der Max-Schmeling-Stadtteilschule beschäftigt sich in der Kategorie Biologie mit der Frage „Wie beeinflusst Phosphorsäure das Wachstum und die Zellstruktur von Pflanzen?“. Oder: „Wie wächst Bohnenkraut am besten?“

Marie Eichholtz (Klasse 12) vom Gymnasium Heidberg folgt im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften mit „Manche mögen´s heiß“ der Spur von extremophilen Mikroorganismen in den heißen Quellen Islands.

"Wir freuen uns sehr für die zehn Schülerinnen und Schüler, die bei uns in ihrer Freizeit so erfolgreich forschen, dass sie sich für die Landeswettbewerbe qualifizieren konnten. Für uns ein großer Erfolg. Jetzt drücken wir die Daumen für die Bundesauswahl!“ sagt Olaf Uhden, Lehrer und Koordinator vom SFZ Hamburg.