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Internationale BiologieOlympiade – Wer einmal mitgemacht hat, will „echt gern wieder dabei sein“

Unser junger Forscher Paul hat vor Kurzem an der dritten Runde der Internationalen BiologieOlympiade teilgenommen. Hier erzählt er uns davon und warum er im nächsten Jahr gleich wieder mitmachen möchte.

SFZ Hamburg: Zunächst einmal gratulieren wir dir herzlich zu deinen Erfolgen bei der Teilnahme an den diesjährigen Runden der Internationalen BiologieOlympiade! Du hast dich in zwei Runden erfolgreich bewiesen und es so bis in die 3. Runde, die Ende Februar über eine ganze Woche in Kiel stattfand, geschafft!

Paul: Ja, Danke. Ich war einer von 45 und ich hab den 45. Platz gemacht.
Aber ich werde auf jeden Fall weiter machen. Ich habe schon wieder die neuen Aufgaben für den kommenden Durchgang auf dem Rechner.

SFZ Hamburg: Wie war denn das in Kiel? Was habt ihr dort genau gemacht, im Gegensatz zu den vorherigen Runden?

Paul: Also die ersten zwei Runden sind ja „nur“ schriftliche Arbeiten und Beschreibungen von biologischen Versuchen, die offiziell in Einzelarbeit zu erledigen sind und die dann eingesendet werden.
In Kiel gibt es viele tolle praktische Angebote sowie Crash Kurse im Forschungslabor aber auch besondere Vorträge und interessante Referate. Außerdem ist die Stimmung super. Und man lernt dort auch andere Teilnehmer*innen kennen, die voll ambitioniert sind und einen selbst noch mehr motivieren. Am Ende der Woche schreibt man dann eine Klausur.  
Falls jemand daran interessiert ist, wie das Auswahlverfahren ab der 3. Runde aussieht, kann er das auf der Website des IBO Fördervereins sehen. Dort sind auch Bilder von der 3., 4. und internationalen Runde zu finden.

SFZ Hamburg: Toll, dass du dich nicht entmutigen lässt und direkt weiter machst. So wie du das beschreibst, muss das ja wirklich eine besondere Erfahrung sein, bei diesem Wettbewerb mit zu machen.
Was rätst du anderen Schülerinnen und Schülern, wer sollte es auch mal versuchen?

Paul: Naja, man muss sich schon richtig für sein Fach interessieren. Die Aufgaben helfen einem, immer mehr über seinen Lieblingsbereich zu lernen und herauszufinden. Am Anfang ist es hauptsächlich Recherchearbeit. Je mehr Vorwissen man hat, desto einfacher wird es dann natürlich auch.
In Kiel waren viele, die schon zum zweiten Mal oder sogar noch öfter dabei waren. Es gibt sogar einige, die noch an einer anderen naturwissenschaftlichen Olympiade teilnehmen.
Wenn du sowas schon einmal mitgemacht hast, ist es einfacher. Weil du dann die Abläufe kennst und einschätzen kannst was dich erwartet. Wie schon gesagt, die Stimmung ist toll! Da will man echt gern wieder dabei sein.

SFZ Hamburg: Magst du uns berichten, welche Unterstützung du von uns erhalten hast?

Paul: Klar! Ins Schülerforschungszentrum bin ich ja gekommen, weil ich gerne Mikroskopieren wollte. Dann wurde mir irgendwann vorgeschlagen, dass ich mich mal an die Aufgaben der BioOlympiade wagen könnte, und da habe ich mich dann richtig mit auseinandergesetzt. Arthur Meyer, der Hamburger Landesbeauftragte der IBO, hat mich donnerstags immer betreut und auch Andreas Ruben, mein SFZ Hamburg Betreuer, hat mir häufig bei Fragen geholfen und mir Übungsmaterial besorgt.
Was ich mir wünschen würde ist, dass sich noch mehr mit den Aufgaben beschäftigen wollen. Eine Arbeitsgruppe, in der man sich absprechen kann, wäre schön. In Kiel habe ich gemerkt, dass es mit anderen noch mehr Spaß macht und man viel besser vorankommt.

Empfehlung von Paul: Je nach fachlichem Interesse solltest du auf jeden Fall an einem (oder ruhig sogar mehreren) der Wettbewerbe/ScienceOlympiaden am IPN – teilnehmen! Es ist eine unvergleichliche Erfahrung und du nimmst superviel daraus mit!

SFZ Hamburg: Wir unterstützen dich super gerne dabei und schauen, ob wir ein Team aus unseren Jungforscherinnen und -forschern zusammen kriegen. Denn gemeinsam macht alles noch mehr Spaß!