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Viel mehr als nur Luft: der Schülerwindkanal

Was ist die windschnittigste Form für ein Auto? Welche Brückenform hält einem Sturm stand? Für diese und andere Fragen braucht es ein Modell, mit dem die aerodynamischen Eigenschaften von Objekten sichtbar gemacht werden können.

Mit dem Bau eines Schülerwindkanals wollen die Achtklässler des Hamburger Helene Lange Gymnasiums diesen und ähnlichen Fragen künftig auf den Grund gehen. Im Rahmen ihres naturwissenschaftlichen Praktikums haben sie nun im SFZ Hamburg Gelegenheit dazu – hier gibt es das nötige Material und ausreichend Platz. Mit Holz, Draht, Heißkleber, Plexiglas, Strohhalmen und einem Computerlüfter rücken die 60 jungen Forscher*innen ihrem Ziel an jedem der zehn Termine ein Stück näher. Und wenn es Fragen gibt, stehen neben den beiden Lehrer*innen auch erfahrene Ratgeber*innen des SFZ Hamburg zur Seite.

„Der Windkanal wird uns die Möglichkeit geben, die Strömungslehre am praktischen Modell zu verdeutlichen und spannende Alltagsthemen physikalisch zu erklären“, sagt Lehrerin Natalie Schlink. „So wird Physik anschaulich." Ihre Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt halten die Schüler*innen in einer DIY-Anleitung zum Nachbauen fest. Die soll für alle interessierten Nachwuchsforscher auch öffentlich zum Download bereitgestellt werden.

„Uns bereitet die Arbeit mit den jungen Forscher*innen viel Freude“, sagt Sebastian Zander aus dem SFZ Hamburg. „Und wir lernen auch selbst noch dazu: Heißkleberpatronen halten nicht lange. Großer Forscherdrang weckt Schüler – Verspätung gibt es hier nicht.“

Wer auch Lust am Forschen hat, kommt einfach allein, mit Freunden oder gern auch mit seiner Klasse in der Grindelallee vorbei. Wir unterstützen gern Eure Projektideen!

Euer SFZ Hamburg