Über uns

Stimmen aus dem SFZ Hamburg

Engangierte Menschen am SFZ Hamburg

Hier erzählen verschiedene Mitarbeiter:innen aus ihrer Sicht über das SFZ Hamburg.

  • Detlef Bethge
    Detlef Bethge

    Dr. Detlef Bethge, Dipl. Chemiker, ist ans SFZ Hamburg gekommen, da er einen Artikel über den Tag der offenen Tür im Sommer 2019 in einer Uni-Zeitschrift gelesen hat.

    "Ich finde das SFZ Hamburg großartig. Als Schüler hätte ich mir das auch sehr gewünscht. Die Ausstattung am SFZ Hamburg bietet tolle Möglichkeiten und vor allem habe ich noch nie so nette Lehrer:innen kennengelernt. Die Schüler:innen, die hier herkommen sind alle super und motiviert. Es bringt einfach Spaß mit ihnen zu arbeiten und sie bei ihren Projekten zu unterstützen. Das jetzt aufgrund von Corona der Austausch nur noch online möglich ist, ist traurig. Für mich ist die Zeit am SFZ Hamburg und mit den Forscher:innen gut investiert. So bleibe ich bei der Stange, d. h. auf der Höhe der Zeit."

  • Jörg Oppenhäuser
    Jörg Oppenhäuser

    Freischaffender Architekt und seit Anfang 2020 ehrenamtlicher aktiver Unterstützer im Bereich 3D-Druck, 3D-CAD und 3D-Konstruktion, ist über eine Stellenausschreibung auf uns aufmerksam geworden.

    "Kindern und Jugendlichen Räume mit professionellem Equipment zu geben, wo sie eine sichere Umgebung haben ihre eigenen Ideen umzusetzen → total Super! Besonders toll; dass sie hier nicht irgendetwas nachbauen, sondern ihr eigenes Projekt aus ihren eigenen Interessensgebieten umsetzen können. Und ihr Wissen, so ganz nebenbei, mit Begeisterung selbstständig und kontinuierlich erweitern. Sie sind hier die Chef-Forscher/-Entwickler und die Lehrer/Fachkundigen lediglich engagierte Assistenten."

  • Marie Eichholtz
    Marie Eichholtz

    Marie ist eine ehemalige Jungforscherin von uns. Sie studiert inzwischen Biochemie an der UHH und unterstützt uns als Studentische Mitarbeiterin.

    „Eine Schwierigkeit, mit der heutzutage viele junge Menschen zu kämpfen haben, ist die unglaublich große Auswahl an Möglichkeiten. Vor allem die Fragen „Was fange ich mit meinem Leben an?“ „Welchen Beruf möchte ich später ausüben?“ waren bei mir in der Oberstufe ständig präsent. Zu meinem Glück habe ich allerdings schnell den für mich richtigen Weg finden können, da das Schülerforschungszentrum mich bei der Umsetzung meiner eigenen Ideen unterstützt und mich in meinen Interessen bestärkt hat.

    Durch engagierte Lehrer und das Schülerforschungszentrum habe ich im Rahmen des Wettbewerbs Jugend forscht schließlich ein eigenes Forschungsprojekt begonnen. Ich durfte an einer Forschungsreise nach Island teilnehmen und habe dort Lebewesen in heißen Quellen untersucht. Und ja, Leben bei Temperaturen von über 100 °C und pH-Werten, die dem unserer Magensäure entsprechen, existiert tatsächlich! Gerade dieser Aspekt hat mich natürlich besonders fasziniert, wie die Anpassung an solch extreme, lebensfeindliche Bedingungen überhaupt möglich ist. Über zwei Jahre habe ich durch das SFZ Hamburg in diesem Bereich forschen können. Hierbei hat mir vor allem die große Reichweite geholfen, durch die ich Kontakte mit einem Unternehmen und Arbeitsgruppen an der Universität knüpfen konnte, um mein Projekt sowohl finanziell aber auch vom methodischen Know-how umsetzen zu können. Ich habe in dieser Zeit wirklich unglaublich viel gelernt, sowohl fachlich als auch zwischenmenschlich. Heute studiere ich Biochemie an der Universität Hamburg und strebe eine wissenschaftliche Karriere an. Das SFZ Hamburg war maßgeblich daran beteiligt, meine Stärken zu fördern und den für mich richtigen Weg zu finden.“

  • Susanne Heinsohn
    Susanne Heinsohn

    Susanne Heinsohn, Biologin, kam über den Wettbewerb Jugend forscht zu uns, wo sie als Jurorin auf das SFZ Hamburg aufmerksam wurde.

    Anfang des Jahres 2020 bin ich in den Ruhestand gegangen und habe nun die Zeit und große Lust, junge Nachwuchsforscher:innen bei ihren Wettbewerbsarbeiten anzuleiten. Lange Jahre habe ich in den Forschungslaboren des UKE als Diplom Biologin gearbeitet. Darüber bin ich auch in die Jury des Wettbewerbs Schüler experimentieren /Jugend forscht gekommen. Dort habe ich 2019 Mitarbeiter vom SFZ Hamburg kennengelernt und die Schüler:innenprojekte gesehen und war begeistert von dem Konzept. Seit dem stand für mich fest, dass ich gern mitmachen würde. Das Schülerforschungszentrum ist eine tolle Einrichtung. So etwas hat vorher definitiv gefehlt. An den Schulen sind die Kapazitäten zur Unterstützung der Schüler:innen einfach begrenzt. Es hängt sehr stark vom Engagement der Lehrer:innen ab, ob die jungen Forscher:innen genügend Unterstützung erhalten.

     

    Das Team im SFZ Hamburg hat mich toll aufgenommen, ich habe mich von der ersten Minute an wohlgefühlt. Alle sind sehr zugewandt und fachlich wie pädagogisch hoch qualifiziert. Ich bin sehr traurig, dass Corona insbesondere auch den Bereich Biologie ausgeknockt hat.

  • Wolf Panknin
    Wolf Panknin

    Wolf Panknin kam über die Aktivoli Börse Anfang 2020 zu uns.

    „Wer sich vorstellen kann, sich hier ebenfalls als Ehrenamtliche*r zu engagieren, sollte auf jeden Fall pädagogisches Geschick mitbringen. Den jungen Forscher*innen muss man auf Augenhöhe begegnen. Das Interesse, sich weiterzuentwickeln und die Bereitschaft neues zu lernen, muss da sein. Dabei braucht man überhaupt nicht schon im Vorfeld alles wissen. Ich hatte z. B. zunächst Vorbehalte ggü. den online-Tools, die in der Betreuung der Forscher*innen und auch zum Austausch im Team eingesetzt werden. Mit Unterstützung habe ich mich immer besser da hineingefunden und mische nun auch auf diesen Kanälen mit.“